Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Webdesign-Leistungen zwischen Dana Camille Müller („Cami Webdesign”, nachfolgend „Auftragnehmerin”) und ihren Auftraggeber:innen (nachfolgend „Kunde”). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Vor Vertragsschluss erstellt die Auftragnehmerin auf Anfrage einen kostenlosen und unverbindlichen Homepage-Entwurf. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde das darauf basierende individuelle Angebot annimmt und die Auftragnehmerin dies gegenüber dem Kunden bestätigt - etwa durch eine E-Mail, in der Leistungsumfang und Preis bestätigt werden. Ein gesondertes, unterschriebenes Vertragsdokument ist hierfür nicht erforderlich; die Bestätigung des Auftrags in Textform (§ 126b BGB) genügt.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Gegenstand des Vertrags ist die Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung einer Website gemäß der vorab zwischen den Parteien besprochenen und bestätigten Leistungsbeschreibung (z. B. Landingpage oder Business-Website). Der Leistungsumfang ist auf Websites mit bis zu 20 Unterseiten begrenzt. Onlineshops und Seiten mit Warenkorb- oder Zahlungsfunktion sind nicht Gegenstand des Angebots.

(2) In jeder Website enthalten ist der technisch saubere Aufbau: valides HTML mit logischer Überschriftenstruktur, Optimierung für mobile Endgeräte und Ladezeit, Seitentitel und Meta-Beschreibungen, Sitemap und robots.txt einschließlich der Freigabe für KI-Crawler, Basis-Daten in strukturierter Form (Unternehmen, Website, Navigationspfade), HTTPS, Sicherheits-Header, Einbindung der Rechtstexte, Verknüpfung der Domain sowie Weiterleitungen bestehender Adressen auf die neue Website.

(3) Nicht enthalten und nur als gesondert beauftragtes Add-on geschuldet sind insbesondere: die inhaltliche Überarbeitung vorhandener Texte zur Optimierung für generative KI-Systeme (GEO-Optimierung), die Erstellung von FAQ-Bereichen, dreidimensionale Gestaltungselemente, dynamische Übergänge, Gestaltung von Druck- und Social-Media-Vorlagen, weitere Sprachfassungen sowie die Überarbeitung eines bestehenden Logos.

(4) Nicht Bestandteil der Leistung sind, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart: der Erwerb einer Domain, Hosting-Kosten, das Verfassen von Texten, die Erstellung von Bildmaterial, die Beauftragung oder Abwicklung von Druckaufträgen sowie die laufende inhaltliche Pflege oder Weiterentwicklung der Website nach Abschluss des Projekts. Die technische Wartung nach § 13 kann gesondert beauftragt werden.

(5) Bei der Gestaltung von Visitenkarten, Flyern und Social-Media-Vorlagen schuldet die Auftragnehmerin ausschließlich die Lieferung druckfertiger beziehungsweise verwendungsfertiger Dateien. Ein Druckauftrag wird weder vermittelt noch im Namen oder auf Rechnung der Auftragnehmerin erteilt.

(6) Weitere Sprachfassungen werden KI-gestützt übersetzt und von der Auftragnehmerin geprüft. Sie ersetzen keine Fachübersetzung. Rechtstexte, insbesondere Allgemeine Geschäftsbedingungen, Datenschutzerklärung und Widerrufsbelehrung, sind von der Übersetzungsleistung ausgenommen.

(7) Die Auftragnehmerin schuldet die fachgerechte Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen, nicht einen bestimmten Erfolg. Eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen, eine Nennung oder Zitierung durch KI-Systeme sowie bestimmte Besucher- oder Anfragezahlen werden ausdrücklich nicht zugesichert. Ergebnisse von Suchmaschinen und KI-Systemen unterliegen Einflüssen, die außerhalb des Verantwortungsbereichs der Auftragnehmerin liegen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt der Auftragnehmerin alle für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten etc.) rechtzeitig und in ausreichender Qualität zur Verfügung und sichert zu, dass er hieran alle erforderlichen Rechte besitzt. Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin. Die Bereitstellung der Texte ist Sache des Kunden; das Verfassen von Texten gehört nicht zum Leistungsangebot der Auftragnehmerin. Die auf der Website veröffentlichten Festpreise setzen voraus, dass die Inhalte zu Beginn des Projekts vollständig vorliegen.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die im individuellen Angebot kommunizierten Preise. Die auf der Website veröffentlichten Preise sind Festpreise und gelten unter der Voraussetzung, dass die Inhalte des Kunden vorliegen, also eine bestehende Website neu umgesetzt wird oder der Kunde Texte und Bildmaterial bereitstellt. Für den Neuaufbau einer Website ohne bestehende Inhalte erstellt die Auftragnehmerin ein gesondertes, individuelles Angebot. In diesem Fall fällt zusätzlich eine Konzeptionsgebühr für die Entwicklung der Seitenstruktur an; sie wird im Angebot als eigene Position ausgewiesen.

(2) Der Preis für Unterseiten wird stufenweise berechnet. Jede Unterseite wird zum Preis der Stufe berechnet, in die sie fällt, nicht alle Unterseiten zum Preis der insgesamt erreichten Stufe.

(3) Erfordert eine einzelne Unterseite einen Umfang, der den einer üblichen Unterseite deutlich übersteigt, teilt die Auftragnehmerin dies dem Kunden vor der Beauftragung mit. Ein abweichender Preis bedarf der Zustimmung des Kunden in Textform und wird nicht nachträglich geltend gemacht.

(4) Mit Annahme des Angebots stellt die Auftragnehmerin dem Kunden eine Rechnung über 80 % der Gesamtsumme (Anzahlung). Diese ist, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Mit Zahlungseingang der Anzahlung beginnt die Auftragnehmerin mit der Umsetzung der Website.

(5) Nach Abschluss der finalen Prüfung durch den Kunden (Abnahme, § 6) stellt die Auftragnehmerin eine zweite Rechnung über die restlichen 20 % der Gesamtsumme. Erst nach vollständigem Zahlungseingang veröffentlicht die Auftragnehmerin die Website (siehe § 7).

§ 6 Abnahme

Nach Fertigstellung stellt die Auftragnehmerin die Website dem Kunden zur finalen Prüfung bereit. Der Kunde ist verpflichtet, die Website innerhalb einer angemessenen Frist zu prüfen und etwaige Mängel zu melden. Meldet der Kunde innerhalb von 14 Tagen keine Mängel, gilt die Website als abgenommen. Mit Abschluss der Abnahme wird die Restzahlung gemäß § 5 fällig.

§ 7 Domain und Hosting

Die Domain wird vom Kunden selbst erworben und ist nicht Bestandteil der Leistung der Auftragnehmerin. Nach vollständigem Zahlungseingang (Anzahlung und Restzahlung gemäß § 5) veröffentlicht die Auftragnehmerin die Website (Deployment) und verknüpft die vom Kunden bereitgestellte Domain mit der neu erstellten Website (DNS-Konfiguration). Für das laufende Hosting nach Übergabe ist der Kunde selbst verantwortlich, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

§ 8 Nutzungs- und Urheberrechte

Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache, nicht ausschließliche Nutzungsrecht an der für ihn erstellten Website zum vereinbarten Zweck. Das Urheberrecht selbst verbleibt bei der Auftragnehmerin.

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, das erstellte Projekt als Referenz und Beispiel ihrer Arbeit (z. B. im eigenen Portfolio) zu nennen und darzustellen, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 9 Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Zeigen sich innerhalb der Gewährleistungsfrist Mängel, die auf die Leistung der Auftragnehmerin zurückzuführen sind, hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung.

§ 10 Haftung

Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 11 Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln. Im Rahmen der Auftragsabwicklung erhobene personenbezogene Daten werden gemäß der Datenschutzerklärung verarbeitet.

§ 12 Änderungen nach Abnahme

Mit der Abnahme nach § 6 ist der beauftragte Leistungsumfang abgeschlossen. Spätere Änderungswünsche des Kunden - etwa inhaltliche Anpassungen, zusätzliche Unterseiten oder die Einrichtung beworbener Aktionen - sind nicht Bestandteil des ursprünglichen Auftrags und werden gesondert abgerechnet.

Die Abrechnung erfolgt als Pauschale, die sich am tatsächlichen Aufwand orientiert. Die Auftragnehmerin teilt dem Kunden die Pauschale vor Beginn der Arbeiten in Textform mit; sie wird erst mit dessen Zustimmung verbindlich. Ohne vorherige Zustimmung entstehen dem Kunden keine Kosten.

§ 13 Wartung

(1) Die Wartung ist eine optionale, gesondert zu beauftragende Dauerleistung. Sie beginnt mit der Veröffentlichung der Website und kostet 80,00 € je angefangenem Monat. Sie ist von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar.

(2) Die Wartung umfasst monatlich: die Prüfung der Erreichbarkeit und der Kernfunktionen der Website (insbesondere Formulare, Navigation und Darstellung auf gängigen Endgeräten), die Aktualisierung der eingesetzten technischen Komponenten auf sicherheitsrelevante Stände, die Prüfung der Sicherheits-Header und des HTTPS-Zertifikats sowie einen Kurzbericht über das Ergebnis. Fehler, die bei dieser Prüfung auffallen und auf die technische Umsetzung durch die Auftragnehmerin zurückgehen, werden im Rahmen der Wartung behoben.

(3) Nicht Bestandteil der Wartung sind insbesondere: inhaltliche Änderungen, neue Seiten oder Abschnitte, die Weiterentwicklung der Website, Maßnahmen zur Suchmaschinen- oder KI-Sichtbarkeit sowie die Wiederherstellung nach Eingriffen Dritter oder des Kunden. Solche Leistungen werden nach § 12 gesondert vereinbart.

§ 14 Kündigung

Beide Parteien können den Auftrag aus wichtigem Grund kündigen. Im Fall einer Kündigung durch den Kunden vor Fertigstellung stehen der Auftragnehmerin die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Leistungen anteilig zu.

§ 15 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.